Gamechanger - die wahre Quelle von Stress

Stress, Stress, Stress. Was stresst dich gerade? Dein Arbeitspensum, deine aktuelle Tätigkeit, Deadlines, Vorgesetzte, Kolleg*innen? Hast du schon jemals genau darüber nachgedacht was die Auslöser für Stress bei dir sind?

Im Berufsleben sind wir alle und ständig gestresst. Die Reizauslöser können wir meistens gar nicht so genau identifizieren. Denk einmal kurz nach: Was bereitet dir gerade den meisten Stress im Berufsleben? Die meisten meiner Klient*innen finden die Antworten darauf in ihrem Umfeld - zum Beispiel: dieses eine Projekt, dieser eine Kolleg oder diese eine Kollegin, diese permanente Überlastung, usw.

Ich verrate dir etwas. Die einzige Quelle für Stress liegt in dir selbst. Auch wenn du vielleicht gerade in einem Umfeld bist, das nicht sehr dienlich für dein Stresslevel ist, entscheidest einzig und alleine du wie du mit einer bestimmten Situation umgehst. Ich kann mir vorstellen, dass du das jetzt vielleicht nicht so gerne hörst, weil es bequemer ist, die Verantwortung abzugeben und den Sündenbock in jemand anderem zu suchen.

Ich verrate dir noch etwas - nämlich den positiven Aspekt deiner Eigenverantwortung. Wenn du selbst die Quelle deines Stress bist, liegt es auch in deiner Macht etwas zu ändern. Als Basis für diese gewünschte Veränderung gehen wir zunächst unseren Gedanken auf die Spur.

Unsere Gedanken und damit verbundenen Emotionen führen zu Handlungen. Sind wir uns dessen nicht bewusst, passiert dies alles vollkommen automatisch und unbewusst. Um eine positive Änderung herbeizuführen, ist es deshalb wichtig, diese unbewussten Mechanismen aufzudecken, ans Tageslicht zu führen und den wahren Ursachen und Auslösern für Stress auf den Grund zu gehen. Probier dazu folgendes aus:

Wenn du das nächste Mal merkst, dass Stress hochkommt, oder du vielleicht gerade in einer fordernden Situation feststeckst, die dir zu schaffen macht, achte ganz genau auf deine Gedanken. Welche Gedanken gehen dir in diesem Moment durch den Kopf? ist es vielleicht so etwas wie „Ich schaff das nicht“, „Ich kann nicht mehr“, „warum immer ich“? - Was auch immer dir durch den Kopf geht, nimm es wahr, schreib es vielleicht auch auf, aber werte nicht und urteile nicht darüber.
Im zweiten Schritt spür in dich hinein und versuche deine Emotionen im Zusammenhang mit diesen Gedanken zu identifizieren. Welche Emotionen kommen in Stresssituationen bei dir hoch? Diese können wieder ganz unterschiedlich sein. Bist du wütend, verärgert, fühlst du dich überfordert, hilflos? Nimm auch diese bewusst wahr ohne sie zu interpretieren und mach dir auch dazu Notizen.

Egal was sich bei dir auftut, der erste Schritt etwas zu ändern, ist das Bewusstmachen. In dem Moment wo du dir deines inneren Dialogs bewusst wirst, öffnest du die Möglichkeiten für Veränderung. Mit dieser ersten kleinen Übung hast du schon einen wesentlichen Grundstein gelegt. In weiterer Folge würdest du dann bewusst andere -nämlich fördernde - Gedanken wählen, die mit positiven Emotionen verknüpft sind.

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